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7 Tipps für deinen Traumberuf

Bevor ich mit dir meine persönlichen Erfahrungen teile, muss ich mich kurz berichtigen. Es geht in diesem Beitrag darum, wie du deinen Traumberuf findest, in dem du Anerkennung erhältst und dein Wohlbefinden, sowohl persönlich als auch finanziell auf dem maximalen Level ist. Die Worte Beruf und Job beschreiben zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte. Ein Job ist einfach eine Tätigkeit für die du Geld bekommst, also ein klassisches Tauschgeschäft (deine Zeit gegen Geld). Ein Beruf (abgeleitet von Berufung) ist eine Arbeit, in der du aufgehst, deine Passion auslebst, die eine Sache die du gern machst. Das ist enorm wichtig für unser Wohlbefinden. Stress und Unwohlsein sind die Hauptursachen für schwerwiegende physische und psychische Krankheiten. Das gilt es für mich, um jeden Preis zu vermeiden!

Wenn das aktuell noch nicht der Fall ist, dann lies unbedingt weiter!

Ich war schon immer eine Person, der seine Ziele erreicht. Egal in welchem Bereich. Was ich mir in den Kopf gesetzt habe, hat früher oder später geklappt. Ich möchte dir die Basics an die Hand geben, die mir geholfen haben, eine Quote von 99 % (der eine Prozent weiß nicht, was er verpasst hat 😉) im Prozess von der Bewerbung bis zur Einstellung zu erreichen.

 

1. Vergiss das Bewerbungsschreiben

Bewerbungsschreiben sind Zeitverschwendung. Ungefähr 300 Wörter blablablabla und Phrasen füllen das Papier. Streich bitte Bewerbungsschreiben aus deinem Wortschatz und ersetze es durch ein Motivationsschreiben. Ein Motivationsschreiben spiegelt wider wer du bist, wofür du brennst und warum genau DU der oder die richtige für die Position bist. Motivationsschreiben werden nur von sehr wenigen Personen verschickt. Damit bist du schon mal klar im Vorteil. Abhängig vom Bereich bietet es sich an mehr oder weniger auf political correctness zu achten. Was ich damit sagen will.

Meine Arbeitsbereiche waren und sind IT und Gesundheit / Ernährung. Ich habe begonnen einfach so zu schreiben wie ich bin. Als wenn ich dir Face-to-Face erzähle, warum ich definitiv die richtige Person für dein Unternehmen bin. Das verleiht dem Motivationsschreiben Authentizität. Du erzählst eine Geschichte und fesselst damit die Person in der HR-Abteilung. Oder wie würde es dir gehen wenn du zum 204 Mal „Ich habe Ihre Stelle mit großem Interesse gefunden“ lesen musst?

WICHTIG: Verwende kein Bild auf deinem Lebenslauf oder dem Motivationsschreiben! Warum? Menschen neigen dazu sich erste Meinung auf visueller Basis einzuholen + der „Geheimnisfaktor“ steigt. So googelt man dich vielleicht und kann sich ein eigenes Bild machen. Es macht dich allem in allem interessanter.

 

2. Bleib in der Übung und in der Routine

Auch wenn du zufrieden bist, bewirb dich hin und wieder auf Stellenausschreibungen, damit du in der Routine bleibst. Stell dir vor du arbeitest 10 Jahre für einen Arbeitgeber und dann musst du dich im Bewerbungsprozess behaupten. Es fällt verdammt schwerer, glaub mir. Das wäre so, als wenn du nach 5 Jahren Pause wieder mit dem Sport beginnst, und zwar bei null. Wenn du dich hingegen auf 3 bis 5 Stellen im Jahr bewirbst, bleibst du warm. Du bist im Flow und kannst dich immer weiter fortbilden.

Entwickelst für dich neue Gesprächstechniken und fühlst dich einfach wohl. Am Ende des Tages ist es ein ganz normales Gespräch unter zwei oder mehr Menschen. Nothing more! Durch Bewerbungsgespräch kannst du auch immer wieder deinen Marktwert checken. Ich habe es zum Teil so gemacht, wenn ich keine ernsten Absichten hatte zu wechseln, dass ich für mich ein utopisches Gehalt angesetzt habe. Kriegst du dann noch eine Rückmeldung, weißt du, dass deine Leistung mehr Wert ist.

 

3. Geld sollte nicht das wichtigste Kriterium sein

Ja, Geld ist wichtig. Du, ich und wir alle müssen von etwas leben. In meinen ersten Anstellungen habe ich Geld immer an erster Stelle gesehen. Getreu dem Motto „ich würde jeden Job machen, wenn er gut bezahlt ist“. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert. Stell dir vor du verdienst im Monat 10.000 Euro aber die Bedingungen sind absolut katastrophal. Deine Kollegen sind schei…, dein Chef kann alles, nur nicht mit Menschen kommunizieren und du machst eine Arbeit, die du nicht magst. Im Gegensatz dazu, stell dir vor, du hast eine Anstellung mit einem genialen Umfeld, Kollegen aus denen Freunde werden, ein angenehmes helles Büro mit guter Ausstattung, einer Tätigkeit die dich so begeistert, dass du nicht merkst wie schnell der Tag vergeht. Wo wirst du länger glücklich sein und arbeiten?

 

4. Know what you want!

Eigentlich müsste dieser Punkt ganz oben auf der Liste stehen. Mach dir Gedanken was du willst, was dich wirklich erfüllt. Tu dir selber einen Gefallen und gehe keiner Tätigkeit nach, für die du nicht brennst. Das ist Zeitverschwendung. Der wahre Schlüssel aus all den Punkten, die du hier liest, ist, dass du das tust, wofür du dich begeisterst. Dadurch zeigst du automatisch dein wahres Ich und kannst dich optimal präsentieren. Wirst du unter Umständen weniger verdienen? Kann sein, muss aber nicht. Wenn du dein Feuer auf deinen Gesprächspartner übertragen kannst und er deine Passion spürt, habt ihr eine Verbindung. Glaub mir, Empathie öffnet so viele Türen. Auf einmal sind Konditionen möglich die zuvor nicht existiert haben.

 

5. Stell das Bewerbungsgespräch und die Personen nicht auf ein künstliches Podest

Wenn du regelmäßig im Flow bleibst (Punkt 2) wirst du mit der Zeit die Bewerbungsgespräche nicht mehr auf ein künstliches Podest stellen. Brechen wir es mal runter. Zwei oder mehr Leute unterhalten sich. Alle Parteien müssen Essen, Trinken und aufs Klo gehen. Keiner ist besser als der andere. Mit Sicherheit sind beide zu einem gewissen Teil nervös. Das ist gut! Wenn du nicht nervös bist, bedeutet dir das Gespräch nichts. Ist dir etwas wichtig und du kämpfst darum, wirst du merken, dass du in deiner Bauchregion eine angenehme Unruhe spürst (Vorfreude).

Das wird auch dein Gegenüber merken. Das Gespräch ist ein Gespräch. Aufregender fand ich es, meine Frau zu fragen, ob sie mich heiraten möchte 😅. Auch wenn es mal nicht klappt ist es nicht schlimm. Du hast gelernt was man kommunikativ effizienter gestalten kann oder auch was du nicht willst. Oftmals sind Stellenausschreibung und Realität weit, weit voneinander entfernt. Das findest du frühestens im Gespräch heraus.

 

6. Verlagere das Machtvakuum auf deine Seite

Oftmals fragen Firmen in Bewerbungsgesprächen „Warum sollten wir Sie einstellen?“. Darf ich die Frage andersherum formulieren? Warum sollte ich ausgerechnet zu Ihnen kommen 🙂? Ein kleiner Effekt mit großer Wirkung. Das Machtgefüge verlagert sich nun auf deine Seite. Immerhin sucht die Firma neue Mitarbeiter. Du hingegen hast die Qual der Wahl aus verschiedenen Stellen. In Gesprächen drehe ich den Spieß auf eine spaßige aber bestimmte Art um und sorge dafür, dass Firma XY mir erklären muss, warum ich für sie und nicht für die Konkurrenz arbeiten soll.

Wenn du genug Selbstvertrauen hast und weißt, dass DU DER Mitarbeiter bist, kannst du das Gespräch amüsante und leicht zynische Art führen. Es ist auch für dein(e) Gegenüber angenehm, mal ein etwas lockeres Gespräch zu führen. Zudem erzeugt das eine große Selbstsicherheit auch für zukünftige Gespräche. Je länger du arbeitest, je mehr Skills du hast, umso einfacher wird es sein, diesen Punkt anzuwenden, weil du dann weißt wie hoch dein Marktwert ist.

 

7. Konzentriere dich auf EINE Sache

Anfänglich ist es sinnvoll sich an verschiedene Firmen zu wenden. Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt mehrere zur Auswahl hast, sagen wir drei, dann entscheide dich schon frühzeitig für diese eine Stelle, bei der dein Bauchgefühl sagt „JA, LET’S FUCKING DO IT!“. Kennst du den Spruch „Burn the boat and conquer the island“? Falls nicht, erkläre ich ihn dir kurz: Durch die Wahl auf eine Ausschreibung nimmst du dir bewusst etwaige Sicherheiten und Backups. Schließlich hättest du ja noch zwei andere zur Auswahl. Was furchtbar klingt, setzt aber einen natürlichen Instinkt in uns frei.

Auf die Metapher übertragen: Stell dir vor, du willst eine Insel erkunden, lässt dein Boot aber am Strand zurück. Du weißt, dass du jederzeit wegkannst. Du wirst dir automatisch weniger Mühe geben, das ist quasi in deiner DNA einprogrammiert. Verbrennst du dein Boot (anderen Firmen absagen), bist du gezwungen weiterzugehen und dafür zu sorgen, dass diese gottverdammte Insel zu deinem Paradies wird und du ein schönes Leben hast.

 

Gern unterstütze ich dich auf deiner Reise und vermittel dir in einem Mentoring noch tiefgründigere Inhalte, damit du garantiert deinen Traumberuf findest und ein erfülltes und freies Leben führst!

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