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Brendan Brazier – Vegan in Topform „THRIVE“

bbIch möchte mit euch meine Erfahrungen zu dem Buch Vegan in Topform von Brendan Brazier und dessen THRIVE „Diät“ teilen. Ich bin bei Facebook auf das Buch von Brendan Brazier aufmerksam geworden und habe mich direkt über den Inhalt des Buches und über Brendan Brazier schlaugemacht. Brendan ist ein Musterbeispiel für vegane Sportler und deren Leistungsfähigkeit. Er gewann 2003 den nationalen Harriers Elk/Beaver-Ultramarathon und 2006 in Toronto den 50 km-Lauf Ultramarathon.

Brendan Brazier beschreibt in Vegan in Topform seinen Weg und seine Erfahrungen während seiner sportlichen Karriere und seiner  Leistungssteigerung durch Ernährung und bietet dem Leser zudem einen Essensplan für 12 Wochen!!! inkl. Rezepte mit.

Durch den Schreibstil lassen sich die Informationen der einzelnen Kapitel sehr gut merken, da Brendan Brazier immerbb1 wieder auf Themen aus den vorherigen Kapiteln eingeht und dadurch einen nahtlosen Übergang schafft. Vegan in Topform beschäftigt sich in den ersten Kapiteln mit einzelnen Faktoren und Umwelteinflüssen, welche dazu beitragen den Körper leistungsfähiger zu machen.

Das Thema Stress wird im Buch ausgiebig beschrieben und ist nicht in drei Sätzen zu erklären. Viele denken jetzt in die Richtung „Stress auf der Arbeit, Beziehung, etc.“. Das stimmt jedoch nur teilweise, die größte Ursachen vor allem bei Omnivoren ist der Ernährungsstress, was bedeutet, dass der Körper sehr viel Energie für die Nahrungsaufschlüsselung verbraucht (bei viel verarbeiteten Produkten, wie Halb-Fertiggerichten, Fleisch) und ggfs. weniger Energie daraus zu gewinnt.

Ich konnte durch Vegan in Topform meine Leistung deutlich steigern und wie Brendan Brazier so schön sagt: „den Körper neu kalibrieren“. Mein Hauptproblem war tatsächlich psychischer Stress, gepaart mit einem Teil Ernährungsstress. Durch das Bewusstsein, etwas ändern zu müssen, habe ich beides sehr gut in den Griff bekommen. Physischer Stress wurde bzw. wird immer noch teilweise durch Leistungsdruck (welchen ich zum größten Teil positiv empfinde) im Arbeitsleben hervorgerufen. Der ernährungsbedingte Stress resultiert ein wenig daraus.

Durch Heißhunger auf Kohlenhydratreiche Lebensmittel, benötigte mein Körper mehr Energie um komplexe Strukturen der Nahrung aufzuschlüsseln. Deshalb verwendet Brendan Brazier in vielen Rezepten auch Hanf, welches sich positiv auf die Nebennieren auswirkt und den Organismus „entspannt“. Positiv an Hanf ist auch die hohe Nährstoffdichte. Das ist auch der Grund, warum ich persönlich Hanf- und keine anderen Proteine verwende. Detailliert habe ich das bereits in meinem Beitrag über Proteine beschrieben.

Ich habe vor dem Buch bereits gesund gelebt, jedoch ist bekanntlich immer noch Optimierungspotential vorhanden :).

Ich habe meine Ernährung dahin gehend erweitert, dass ich jeden Tag einen großen grünen Salat esse. Das klingt vielleicht langweilig und trist. Ich habe mir zuvor auch gedacht, wie ich von Salat satt werden könnte. Jedoch machen die Nährstoffe des Salates und des Dressings diese Lücke wett.

Womit ich schon zum nächsten wichtigen Standpunkt komme. Ich bin schon länger der Meinung, das Kalorienzählen nicht effektiv ist (davon abgesehen, dass es den Spaß am gesunden Essen nicht fördert). Es kommt vielmehr auf die Nährstoffe in der Nahrung an. Ich merke selbst an mir, dass ich von der Menge her weniger esse, dafür schneller satt bin, weil die Nährstoffdichte der Lebensmittel viel höher ist.

bb2Es ist sehr schwer, den Inhalt des Buches zusammenzufassen, da vieles aufeinander aufbaut. Das Buch hat meine klare Kaufempfehlung. Ich habe schon viele Bücher gelesen, aber immer hat etwas gefehlt. Entweder waren nur Rezepte oder nur Informationen vorhanden. Brendan verbindet beides nahezu optimal. Es gibt bereits ein neues Kochbuch mit 200 Rezepten von Brendan Brazier und seinen Lieblingsköchen. Das Buch kann ich in Kombination mit Vegan in Topform nur empfehlen. Es macht den Speiseplan noch abwechslungsreicher.

Ich möchte euch noch meine positiven und negativen Eindrücke des Buches zeigen.

 Positiv

  • Erklärung einzelner Nährstoffe, deren Wirkung, Vorkommen und Funktion
  • Motivierende Texte die zum Umdenken anregen
  • Das Buch ist eine sehr gute Mischung aus Informationen und Rezepten
  • 12 Wochen Speiseplan
  • Angenehmer und anregender Schreibstil
  • Gesunder Körperfettabbau, wenn man dem Plan größtenteils folgt

 

Negativ

  • Die Rezepte sind teilweise aus meiner Sicht durcheinander angeordnet (häufiges hin und her blättern oder ich bin einfach zu doof :))
  • Die Gerichte sind teilweise einseitig, was deren Verarbeitung angeht. In der ersten Woche gibt es gefühlt 4 x Pizza. Ich habe mir dann einfach eine Gemüsepfanne oder andere Variationen abgeleitet.

 

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