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Buchreview „Rich Dad Poor Dad“

Rich Dad Poor Dad von Robert T. Kiyosaki ist seit über 20 Jahren der Nr.1 Bestseller in der Kategorie Finanzen. Ich kann dir gar nicht mehr genau sagen, wie das Buch zu mir fand. Es war definitiv die richtige Zeit in meinem Leben. Rich Dad Poor Dad ist mein bisher erstes Buch zum Thema Finanzen und Investments. Aktuell ist der Bereich für mich sehr interessant und von größerer Relevanz, weshalb ich mir das Buch gekauft habe. Es wirkte für mich nicht wie ein typischer Finanz- oder Investmentratgeber, nein viel mehr nach einer erzählten Lebensgeschichte eines Mannes, der das Privileg hat, sowie er selber sagt, mit einem reichen Vater und einem armen Vater aufzuwachsen. Ich versuche dir einen inhaltlichen Überblick zu geben, dich aber nicht zu spoilern. 😉

Worum geht es in Rich Dad Poor Dad?

Robert beschreibt die zwei unterschiedlichen Ansichten seiner beiden Väter, wobei sein ärmerer Vater Lehrer ist und einen sozialistischen Grundgedanken vertritt (lerne, sei fleißig und suche dir eine sichere Arbeit) und sein reicher Vater (der Vater von seinem Freund, der ihn aber selbst wie seinen Sohn behandelt hat) mehrere Einkommensquellen und ein Unternehmen besitzt und einen kapitalistischen Grundgedanken pflegt. Durch die Vergleiche lässt sich das Gelesene sehr gut verarbeiten und gut reflektieren.

Grundlegend beschreibt Robert, wie sein reicher Vater ihn bereits in Kindesalter an das Thema Finanzen herangeführt hat. Er betont immer wieder, dass die Mehrheit der Menschen keine finanzielle Bildung besitzt, was nach näherer Betrachtung erschreckend wahr ist und auch in gewissen Bereichen auf mich zutraf. Viele stecken einfach im Hamsterrad der Verpflichtungen fest und haben gar kein Bewusstsein, sich entsprechende passive Einkommen zu generieren und so ist der monatliche Flow Arbeiten, Gehalt, Steuern, Ausgaben. Robert beschreibt, wie sich Cashflows generieren lasse und gibt viele Inspirationen auch für Quereinsteiger wie mich. Ebenfalls wird beleuchtet, wie sich Steuern auf legalem Wege senken lassen, um monatlich mehr von seinem Geld zu haben. Das Buch ist in den 80er Jahren veröffentlicht wurden, besitzt meiner Meinung nach einen zeitlosen Stil, sowie Tipps und Ratschläge, die heute genau wie damals umsetzbar sind.

Inhaltliche Gliederung

Rich Dad Poor Dad ist sehr gut strukturiert. Jedes Kapitel hat ungefähr 5-10 Seiten. Danach folgt nochmals eine Zusammenfassung in Kurzform. Hinter jedem Kapitel versteckt sich ein Fragenkatalog von durchschnittlich 8 Fragen, um das Gelesene zu reflektieren und auf sein eigenes Leben zu übertragen. Diesen Part finde ich sehr hilfreich und wichtig. Wir mögen viel lesen, mich eingeschlossen, doch ohne direkte Anwendung geht vieles im Laufe der Zeit verloren. Durch die Beantwortung der Fragen, werden die behandelten Themen sehr greifbar.

Seine Gedanken direkt aufzuschreiben festigen das Gelesene und sorgen dafür, dass man am Ende des Buches auch noch weiß, was in Kapitel 1 behandelt wurde. Wie bereits oben erwähnt werden inhaltlichen Fakten mit viel Storytelling aus der persönlichen Sicht und den Erfahrungen von Robert T. Kiyosaki kombiniert.

Meine Golden Nuggets aus Rich Dad Poor Dad

Ich möchte mit dir meine „Golden Nuggets“, also die für mich wirklichen Kirschen des Buches teilen.

Nr. 1: Die goldene Regel lautet: Wer das Gold hat, macht die Regel.

Zugegeben musste ich schon schmunzeln, aber diese Regel hat so viel Wahres in sich. Denken wir darüber nach, wer zum Beispiel die wenigsten Steuern zahlt (Großkonzerne), wer das meiste Vermögen hat (Großkonzerne) und wer den größten Einfluss hat (Großkonzerne), so ergibt die Regel ziemlich viel Sinn und ich habe verstanden, was ich persönlich finanziell anpassen muss, um die Vorteile eines Großkonzernes zu genießen.

Nr. 2: Persönlicher Reichtum

[…] Sie verbringen ihr ganzes Leben damit, sich um die Geschäfte anderer zu kümmern und machen diese Menschen reich. Wer nach finanzieller Sicherheit strebt, muss sich selbst um seine eigenen Geschäfte kümmern. Das war so ziemlich, nach mehr Freizeit der Hauptgrund für meine Selbstständigkeit. Umso schöner, es von einem Experten wie Robert T. Kiyosaki zu lesen.

Nr. 3: FOCUS

Focus steht für Follow One Course Until Successful. […] Setzen Sie viel auf einige wenige Karten und fokussieren Sie sich.

Das hatte ich in den letzten Monaten als Angestellter komplett aus den Augen verloren. Der Satz war mein Startsignal wieder mehr in mich und wieder in Kryptogeschäfte zu investieren und am Ball zu bleiben.

Nr. 4: Ich kann nicht streichen

Anstelle von „Ich kann mir das nicht leisten“ sollte die Frage lauten „Wie kann ich mir das leisten?“.

Das hat einen ganz einfachen Grund. Mit erster Variante fährt dein Kopf direkt herunter, denn die Entscheidung ist gefallen. Variante 2 regt zum Denken an und so können kreative und zielführende Gedanken entstehen und dich nach vorne bringen (egal ob im Bereich Finanzen, tausche dafür einfach die Phrase gegen „Wie kann ich das schaffen?“).

Nr. 5: Emotionale Ziele

Das „Warum“ ist auch hier im Fokus. Ich habe die Frage genutzt und mir ein Visionboard erstellt, wo ich mich in 8 Jahren (dann gibt’s den Geburtstagskunden zum 40. :-)) sehen möchte. Für mich sehr motivierend, sodass mein Tag jetzt wieder 5 Uhr morgens beginnt. Die Vorteile habe ich auch vor einigen Monaten in meinem Beitrag „Meine Morgenroutine – Fokussiert in den Tag“ geteilt.

 

Deine Meinung ist gefragt

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten inhaltlichen Eindruck von Rich Dad Poor Dad vermitteln. Mich interessiert, hast du das Buch gelesen? Wenn ja, was waren deine Erkenntnisse? Schreib sie mir gern in die Kommentare oder per E-Mail. Und wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, welche Themen interessieren dich für die nächsten Buchreviews?

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