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Ich bin eine Woche lang ohne Wecker aufgestanden

Kennst du das Gefühl, wenn der Wecker früh am Morgen klingelt und du komplett überrascht und erschrocken aufwachst? Ich schon und ich hasse es wirklich. Auch mit einem sanften Weckton war es sehr oft der erste Schreckmoment des Tages für mich. Und dann gibt es wieder diese Tage, wo ich ein paar Minuten vor dem Weckerklingeln aufgewacht bin. Das hat mich schon seit meiner Jugend fasziniert und tut es auch heute noch. Funktioniert unsere biologische Uhr wirklich so gut? Zeit auszutesten, ob es wirklich möglich ist ohne Wecker zu seiner Wunschzeit wach zu werden.

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Voraussetzungen

Damit das Aufstehen ohne Wecker auch gut klappt, sind einige Voraussetzungen zu beachten. Je nach Person können diese natürlich variieren. Ich zeige dir meine Erfahrungen und was mir am besten geholfen hat.

  • Schlafrhythmus: Kenne deine Schlafdauer, damit du optimal regeneriert bist und nicht zu wenig oder zu lang schläfst. Der Schlafrhythmus sollte relativ gleich sein. Das bedeutet, am besten gehst du zu einer identischen Zeit ins Bett und stehst zu denselben Zeiten auf.  Das zählt auch für das Wochenende. Was sich erst mal unschön anhört, ist in Wahrheit gar nicht so schlimm. Ich persönlich liebe die Ruhe, gerade am Wochenende spürt man, dass es draußen viel ruhiger ist. Und während alle noch schlafen, bist du vielleicht schon wach und kannst deinen Tag ganz in Ruhe und für dich alleine starten. Der identische Schlafrhythmus ist wichtig, damit dein Körper sich besser darauf einstellen kann alleine wach zu werden. Erfahrungsgemäß funktioniert das Aufstehen ohne Wecker auch, wenn die Zeiten zum Teil variieren. Ich merke dann aber den Unterschied in der Schlafqualität, da ich morgens nicht so fit bin wie an anderen Tagen.
  • Bewegung: Versuche dich möglichst viel über den Tag zu bewegen und treibe ggf. Sport damit dein Körper zum einen durch den Stoffwechsel angeregt wird, später einen besseren regenerativen Schlaf zu haben. Zum anderen ist es auch für die allgemeine Gesundheit nicht zu vernachlässigen, wenn du dich körperlich betätigt hast. Gerade wenn du ein Schreibtischkämpfer bist wie ich. 🙂 Die Workouts müssen keine lange Zeit beanspruchen. Je nachdem wie fit und aktiv du tagsüber schon bist, reichen bereits 10 bis 30 Minuten.
  • Sorge für Entspannung: Yoga und Meditation sind hilfreiche Alltagsbegleiter. Ähnlich wie beim Sport ist es nicht notwendig über Stunden still zu verharren. Bereits 10 Minuten am Morgen oder / und am Abend reichen aus um positive Effekte zu erzielen. Dein Körper und dein Geist entspannen sich, sodass du schneller und besser einschlafen kannst. Zudem schaffst du dir damit eine Routine, die sich ebenfalls positiv für dein Vorhaben ohne Wecker aufzustehen auswirkt.
  • Helligkeit im Schlafzimmer: Verdunkel nach Möglichkeit dein Schlafzimmer nicht künstlich. Das Sonnenlicht hilft uns den natürlichen Weckmechanismus zu starten. Ist das Schlafzimmer zu dunkel, schläfst du automatisch länger bis genügend Helligkeit in das Zimmer kommt.

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Aufstehen ohne Wecker

Wie du gelesen hast gibt es einige hilfreiche Voraussetzungen, die dir dabei helfen können ohne Wecker aufzustehen. Widmen wir uns dem eigentlich Ziel auf natürlichem Weg wach zu werden.

  • Positive Affirmation: Bevor ich einschlafe sage ich mir innerlich „Ich möchte gern um 6 Uhr aufwachen“. Sollte ich in der Nacht wach werden, sage ich mir das ebenfalls nochmal. Was komisch klingt, funktioniert erstaunlich gut und gibt mir eine Sicherheit, dass ich definitiv aufwache. Am Morgen danke ich meinen Körper dafür und freue mich, dass es funktioniert hat. Mittlerweile klappt es auch ohne Affirmation sehr gut, da sich mein Körper scheinbar gut daran gewöhnt hat. Ganz wichtig, wie oben bereits erwähnt: Auch wenn ich früher wach bin stehe ich auf. Das bedeutet, wenn der Wecker 05:30 Uhr zeigt, stehe ich auf und schlafe nicht nochmal ein. Sollte ich dann über den Tag müde werden, mache ich einen kleinen Powernap von 20 Minuten zum Ausgleich.
  • Sicherheit zum Anfang: In den ersten Tagen habe ich mir als Sicherheit meinen Wecker als Backup gestellt. Normalerweise klingelte er Punkt 06:00 Uhr. Ich habe ihn dann auf 06:10 Uhr gestellt. Wenn du dir sehr unsicher bist oder das Gefühl hast, dein Körper ist noch nicht so weit eigenständig aufzuwachen, dann beginne am besten an einem Wochenende oder im Urlaub.

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Tu das nicht!

Wenn du wach bist, schlaf auf keinen Fall wieder ein! In der Regel wacht unser Körper auf, wenn er genug Schlaf erhalten hat. Zwingen wir uns gewissermaßen wieder einzuschlafen, startet der Schlafmodus von vorn (Einschlafphase, Leichtschlafphase, Tiefschlafphase, etc.). Das bedeutet, wir verwirren unseren Körper und wachen im schlimmsten Fall genau während dieser Phase auf. Das ist kein angenehmes Gefühl. 🙂 Aus diesem Grunde habe ich mir in der Vergangenheit auch am Wochenende einen Wecker gestellt, weil ich mich fitter gefühlt habe gleich aufzustehen als mich noch 20 Mal hin und herzudrehen und im Halbschlaf vor mich hin zu dösen. Nochmal in Kurzform: Du wachst auf und stehst gleich auf.

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Fazit

Durch das Aufstehen ohne Wecker hat sich mein Biorhythmus sehr positiv verändert. Mein Ziel ist es im Allgemeinen so natürlich wie möglich zu leben und ziemlich stressfrei und ohne Zeitdruck durch den Tag zu kommen. Nun startet mein Morgen noch angenehmer.

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren. Schreib mir gern deine Erfahrungen auf Instagram oder Facebook.

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