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Intermittierendes Fasten – Körperfett reduzieren

Intermittierendes Fasten (lat. intermittere = ‚unterbrechen / aussetzen‘) oder Intervallfasten ist eine spezielle Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird.“ Quelle: wikipedia.de

Es existieren mehrere Zeitmodelle (20/4, 16/8, etc.) in denen die Nahrungsaufnahme verschoben wird. So wird z. B. bei dem 20/4 Prinzip über 20 Stunden gefastet und nur in 4 Stunden Nahrung aufgenommen oder tageweise gefastet. Ich möchte hier schon sagen, dass man seinen eigenen Rhythmus finden sollte, da es zu viele Faktoren gibt, die bei jedem Menschen unterschiedlich sind (Arbeitszeiten, Aktivität (Baustelle, Büro, etc.)). Ich faste 15 Stunden von 20:00-11:00 und esse dann im Zeitraum von 11:00-20:00 (9 Stunden). Damit komme ich ohne Probleme und Hungergefühl gut über die Runden. Ich esse zu gern, weshalb ich mich niemals auf Krampf einschränken würde. 🙂

Wer kennt nicht den Spruch „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag“? Das ist für mich ein Trugschluss. Die Idee hinter dieser Aussage ist ja Energie durch die Mahlzeit für den Tag zu haben. Ich behaupte mal, dass 95% aller Frühstücke Müll sind und den Körper mehr Energie in der Verwertung kosten (Brot, Käse, Wurst, ungekeimte Samen und Nüsse, etc.) als er daraus gewinnen kann. Somit startet der Tag mit einem Energiedefizit. Wenn ich jedoch meinen Speicher bis 20 Uhr mit reichlich Energie gefüllt habe und am nächsten Morgen aufstehe und nichts esse, benötigt mein Körper keine Energie um das Frühstück zu verdauen und kann sich auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren.

Warum faste ich intermittierend?

MännerVrühstückIch bin generell ein experimentierfreudiger Mensch der gern neues ausprobiert. Mein Training ist eher funktionell und zielt nicht primär auf optische Veränderungen ab. Ich habe einige Sportler verfolgt und festgestellt, dass diese auch intermittierend Fasten und dadurch einen niedrig KFA (Körperfettanteil) erzielen. Das wollte ich dann ebenfalls ausprobieren aber, ohne meine Mahlzeiten zu verkleinern oder zu hungern. Dem intermittierenden Fasten werden auch viele positive Eigenschaften nachgesagt. Der Körper soll entgiftend werden, der Stoffwechsel verbessert, die Lebensdauer erhöht werden und vieles mehr. Auf solche Thesen verlasse ich mich grundsätzlich nicht. Probieren geht über studieren.
Somit startete ich am 10.05.16 mit 81,2 kg. In den ersten zwei Wochen war es noch etwas ungewohnt nicht zu frühstücken, da ich gegen 9 Uhr sonst bereits mein zweites Frühstück zu mir genommen habe. Nach ca. 1 1/2 – 2 Wochen hatte sich mein Körper bereits an den neuen Essrhythmus gewöhnt. Am Wochenende faste ich nicht. Die Abwechslung tut mir gut, weil ich am Wochenende auch einen anderen Tagesablauf habe und ich nicht zu festen Zeiten esse. Das zeigt wieder, wie flexibel man die Essenszeiten legen kann.

Wirkungsweise

Ich möchte es gar nicht so wissenschaftlich beschreiben: In der westlichen Welt ist Essen immer und überall verfügbar. Das führt dazu, dass unser Körper permanent unter Stress gesetzt wird und seine Energie für die Verdauung nutzen muss. Durch das intermittierende Fasten nutzt der Körper die „Ruhephase“ und die Energie für die Muskelregeneration, Zellerneuerung, etc. Alle Prozesse die sonst nur mit einem Teil der bereitgestellten Energie „bearbeitet“ werden, liegen jetzt stärker im Fokus. Dadurch kommt auch die Annahme der erhöhten Lebenserwartung. Letzteres kann ich natürlich nicht beurteilen, Fakt ist aber, dass es mir besser geht. 🙂

Was esse ich und wann?

Die Zutaten der einzelnen Mahlzeiten variieren aber der Umfang ist täglich identisch. Zusätzliche trinke ich 1 Liter Tee, während ich faste und über den Tag 2 Liter Wasser (je nach Durstgefühl).

11:00 Müsli bestehend aus:

  • 1 Apfel
  • 1 Kiwi
  • 1 Birne
  • 1 Handvoll Babyspinat oder Feldsalat
  • 1 EL Kakaonibs
  • 2 EL angekeimte Hanfsamen
  • 2 EL angekeimter Buchweizen
11:30-12:30 Mittag z. B. eines dieser Rezepte
14:30-15:30 2 Äpfel, 2 Bananen, 1 Birne
16:30-17:30 Abendessen z. B. eines dieser Rezepte
18:30-20:00

Was hat sich in dieser Zeit geändert?

Ich wiege mich sonst äußerst selten, habe aber den ersten Monat mein Gewicht jeden Tag notiert. In der ersten Woche war ich bereits 3 Kilo leichter. Das Gewicht pendelte sich dann wieder auf 79,x Kilo ein. Das lag unter anderem daran, dass sich mein Körper auf die neue Ernährung angepasst und den Stoffwechsel optimiert hat. Am Morgen fühle ich mich jetzt besser, einfach fokussierter. Mein Magen fühlt sich angenehm „leer“ an, Hunger verspüre ich nicht. Das Gefühl ist schwierig zu beschreiben, aber ich kann mich wesentlich besser bei der Arbeit konzentrieren. Mein Körperfettanteil hat besonders an Bauch und Brust abgenommen. Ich habe leider kein vorher Bild gemacht. Meine Körperstatur sah aber fast identisch wie im verwendeten vorher Bild aus. Zusammenfassend bin ich sehr zufrieden mit dieser Ernährungsweise und werde sie so beibehalten.

before after fasting

#abnehmen, #fasten, #fasting, #intermittierendes

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