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Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen = Wachstum

Die Komfortzone ist das wohlige Gefühl sich komplett in einer Situation wohlzufühlen und die Kontrolle darüber zu haben. Die Komfortzone zu verlassen bedeutet den Mut zu haben, sich unangenehmen und neuen Umständen und Situationen zu stellen, diese zu bewältigen, um dann gestärkt aus ihnen herauszugehen. Ich möchte in diesem Beitrag näher darauf eingehen, warum ich es wichtig finde sich selbst herauszufordern und euch von meinen ganz eigenen Komfortzonen und Challenges zu berichten.

Was ist die Komfortzone?

Jeder von uns hat seine ganz eigene Komfortzone. Ich würde die Komfortzone so beschreiben: Es ist eine Phase, in der einfach alles gelingt und man nur die Dinge (privat, auf der Arbeit, usw.) angeht, die einem leicht fallen. Das kann auch unterbewusst passieren. Was ist daran so verkehrt? In diesem Modus erscheint es sehr angenehm zu leben. Alles geht entspannt von der Hand. Der Teufel steckt aber im Detail. Verlassen wir unsere Komfortzone nicht freiwillig, wird das Leben uns unweigerlich vor Herausforderungen stellen bzw. nehmen wir diese viel größer und mächtiger wahr.

Warum soll ich die Komfortzone verlassen?

Wenn wir die Komfortzone verlassen, wachsen wir, indem wir uns neuen Herausforderungen stellen. Dinge und Tätigkeiten, die wir vielleicht noch nie gemacht haben oder wir begeben uns in neue Lebensumstände (Beruf kündigen, Selbstverwirklichung, Auswandern, etc.). Diese Situationen fühlen sich befremdlich, unangenehm, vielleicht sogar beängstigend an. Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn du eine wirkliche unschöne Sache hinter dich gebracht hast und im Nachgang die Glücksgefühle freigesetzt werden. Das ist der Preis, quasi der Pokal den wir in Form von neuen Erfahrungen erhalten.

Ich habe vor kurzem ähnliche Erfahrungen gemacht. Hier in Deutschland bin ich definitiv in der Komfortzone. Ich weiß, was ich zu tun habe, damit ich mein Leben, so leben kann, dass ich finanziell, emotional und persönlich abgesichert bin. Wenn du mich länger verfolgst, weißt du, dass wir ein Haus in Schweden gekauft haben. Wenn wir dorthin fahren hatte ich vorher stets ein mulmiges Gefühl. Ich bin allein für meine Familie verantwortlich. Es gibt keinen Dritten, der mir helfen könnte. Wenn etwas mit dem Haus ist, muss ich mich selbst darum kümmern bzw. jemanden finden, der z. B. Reparaturen durchführt, was gewissermaßen gleich spannend ist in einer fremden Sprache. Ich liebe die Herausforderungen im Leben und verlasse gern meine Komfortzone, auch wenn ich an bestimmten Punkte denke: Was soll jetzt noch kommen?

Mich haben in unseren letzten 4 Wochen in Schweden jeden Tag neue Herausforderungen erwartet. Angefangen von nicht vorhandenen Internet, über ein Hornissennest am Haus, ein kaputtes Dach, ein defektes WC, einen durchgebogenen Fußboden und noch viele weitere Herausforderungen. Zwischenzeitlich dachte ich mir auch, ich fahr heim und lass einfach alles so wie es ist. Was hätte ich, außer einen üblen Mindfuck davon gehabt? Nichts.

Wie ich mit Herausforderungen umgehe

Also habe ich begonnen mir alle Tasks aufzuschreiben. Alles was in irgendeiner Form von mir aktiv angegangen werden muss. Ich habe mir dann die Teilschritte aufgeschrieben. Beispielhaft am durchgebogenen Fußboden erklärt:

  • Ausmessen wie viel Holz ich für neue Stützbalken brauche.
  • Welche Materialien benötige ich noch?
  • Recherchieren, mit welcher Technik ich den Boden abstützen könnte
  • Holz kaufen
  • Stützbalken anbringen

Ich unterteile mir alles in Teilschritte. Das macht es visuell einfacher und ich kann ziemlich schnell die To-Do’s abhaken und sehe, dass sich etwas bewegt. Das ist ein guter Motivator. Zudem erscheint das große Problem nun nicht mehr als Problem, wenn ich mich lediglich auf den aktuellen Schritt konzentriere. Zudem schwirren keine wirren Gedanken durch den Kopf, wie kann ich Problem XY lösen. Es ist alles schwarz auf weiß niedergeschrieben. Im Grunde ist es für mich das Gleiche als spreche man über ein seelisches Problem / etwas emotionales. Wenn man es erst mal ausgesprochen hat, verliert es an Macht.

Und so können aus Herausforderungen, die vermeintlich graue Haare hervorrufen, einfach To-Do’s werden, die Spaß machen und eine große Lernkurve, in welchem Bereich auch immer, mit sich bringen können.

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